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Ungeübte Reiter lernen die
Grundbegriffe im Einzelunterricht, danach geht es in kleinen Gruppen
weiter, gleich ob Dressur oder Gangreiten. Natürlich kommen Ausritte in
die Wälder und Felder der Umgebung bei entsprechender reiterlichen
Erfahrung nicht zu kurz.
Neben zwei Reitstunden täglich (Ausnahme: An- und Abreisetag nur eine
Reitstunde) und Theorie gibt es eine Menge Abwechslung. Wem die große
Spielesammlung und die vielen Bücher nicht langen, der kann (teils gegen
Unkostenbeteiligung) wählen zwischen: Schwimmen, Basteln mit FIMO,
Salzteig, Malen von Fensterbildern, Herstellen von Pferdesachen und vielem
mehr.
Wir sind rund um die Uhr für Sie da,
sprechen deutsch, einige von uns auch Französisch.
Es erwartet Sie ein freundliches Team,
das Ihnen familiäre Atmosphäre, gute Laune, hervorragende Küche (nach
Voranmeldung kann auch vegetarische Kost gebucht werden) und viel Spass
mit unserem zum Teil selbst gezogenen Islandpferden bieten wird. |
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Ausgewogenes Essen,
zufriedene Kinder:
Ernährungswissenschaftliche Bachelorarbeit von der Technischen
Universität München untersucht Ernährungssituation auf dem Reiterhof
Haras de la Nied in Mainviller/Lothringen.
Für ihre Bachelorarbeit im Fach Ernährungswissenschaften
untersuchte die Studentin Karin Lehnen die Ernährungssituation von
10-15jährigen ReitkursteilnehmerInnen auf unserem Hof. Während eines
einwöchigen Reitkurses ermittelte sie die Nährstoffzusammensetzung und
Energiezufuhr der Mahlzeiten. |
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Eines der wichtigsten
Ergebnisse der Einzelfallstudie, die als eine der ersten ihrer Art die
Ernährung auf einem Reiterhof unter die Lupe nahm, war, dass die Zufuhr an
Energie (kcal/kJ) ebenso wie die Anteile an Eiweiß, Fett und
Kohlenhydraten im Essen exakt den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung entsprachen. "Die Übereinstimmung mit den Empfehlungen ist
beeindruckend", so Karin Lehnen, "zumal Kinder und Jugendliche im
allgemeinen immer noch zuviel Fette und Eiweiße und zu wenig Kohlenhydrate
essen. Auf Haras de la Nied ist das nicht der Fall."
Von Bedeutung war für die Studie jedoch nicht nur die
Nahrungsmittelzufuhr, sondern auch, wie zufrieden die Kinder und
Jugendlichen mit dem Ernährungsangebot waren. Eine schriftliche Befragung
am Ende des Reitkurses ergab, dass die überwiegende Mehrzahl der
TeilnehmerInnen mit dem Ernährungsangebot "extrem zufrieden" war (höchste
Kategorie). Die Nahrungsvorlieben stimmten mit in anderen Studien
beschriebenen Präferenzen von Kindern und Jugendlichen überein.
Die Studie soll als Grundlage zur Ernährungserziehung und –beratung dienen
und gibt konkrete Impulse zur Optimierung der Verpflegung auf dem
Reiterhof, die insgesamt bereits Modellcharakter für andere ähnliche
Einrichtungen besitzt.
Weitere Informationen über
dieses Thema kann man in unserem Forum finden. Des Weiteren hat man hier
die Möglichkeit über Ernährungsfragen zu diskutieren. |
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